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Goldene Meisterbriefe 2019
Infowand
Artikel wurde erstellt von: Baugewerken-Innung Herford am 27.01.2019 um 18:20:38

Die Verleihung dreier goldener Meisterbriefe erfolgte während des Jahresempfangs der Baugewerken-Innung am 27.01.2019 in Büschers Gesellschaftshaus in Bünde


Günter Darnauer
wurde geboren am 28.2.1939 in Bünde-Ahle, der damals noch selbständigen Gemeinde Ahle. Dort besuchte er auch von 1946-1954 die "evangelische" Volksschule. Danach, von 1954-1957 absolvierte er eine Maurerlehre bei Georg Bresser in Bünde und erhielt am 14.3.1957 den Gesellenbrief.
Von 1957-1960 arbeitete er im gleichen Unternehmen als Maurergeselle. Danach, vom 1.7.1960 bis 30.6.1961 leistete er Wehrdienst bei den Pionieren in Holzminden. Anschließend ging er zurück zum Baugeschäft Bresser. Von 1962-1963 schloss sich dann eine Weiterbildung zum Bautechniker/Bauzeichner an. Es folgte eine Beschäftigung als Bauleiter bei der Bau- und Siedlungsgenossenschaft für den Kreis Herford. Danach wurde er "Bauleiter im Tiefbau" bei P. G. Biermann.
Es folgte eine anderthalbjährige Vorbereitungszeit auf die Maurer Meisterprüfung bei der Handwerkskammer in Bielefeld.
Von 1966-1968 war er dann Bauleiter im Baugeschäft Uhding in Bünde. Am 5.9.1968 legte er die Maurer Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld erfolgreich ab. Danach wurde er als Maurermeister und Bauleiter bei Uhding bis 1972 weiter beschäftigt.
Am 9.2.1972 gab es das nächste berufliche Highlight. Es erfolgte die Eintragung in die Architektenliste bei der Architektenkammer NRW mit der Berufsbezeichnung "Architekt". Und im gleichen Jahr, am 2.7.1972 erfolgte die Eintragung in die Handwerksrolle und der Eintritt in die Baugewerken-Innung Herford. Von da an, bis zum 31.12.2000 war er als selbstständiger Architekt und Bauunternehmer über 28 Jahre in der Zigarrenstadt tätig und beschäftigte im Schnitt zehn Mitarbeiter. Ab 2000 arbeitete er nur noch als selbstständiger Architekt weiter. So bewegt wie sein Lebenslauf, war auch sein ehrenamtliches Engagement.
1996 wurde er zum Meisterbeisitzer in den Zwischen- und Gesellenprüfungsausschuss gewählt. Gleichzeitig wurde er Vertrauensmann der Baugewerken-Innung für Bünde.
1999 übernahm er dann die Aufgabe, für die ihn jeder hier bei uns kennt; nämlich den Festausschuss und die Organisation von mehrtägigen Ausflügen.
Mit der Übernahme des Festausschusses führte er im Jahr 2000 auch den Jahresempfang der Baugewerken-Innung Herford ein. Zunächst im Stadtgarten in Bünde, dann hier in Spradow.
Von 2000-2010 war er Fachbeisitzer im Meisterprüfungsausschuss des Maurer- und Betonhandwerks bei der Handwerkskammer in Bielefeld.
Für sein ehrenamtliches Engagement erhielt er 2012 das Ehrenzeichen des Handwerks und 2013 die Silberne Ehrennadel des Baugewerbeverbandes.
Dies sind nur einige Stichpunkte aus dem beruflichen Leben unseres allseits geschätzten Innungsmitglieds Günter Darnauer, der für seine Tätigkeit als Festausschuss und Organisator von wunderbaren Ausflügen auch einen würdigen Nachfolger gefunden hat, nämlich Wolfgang Sieber.
Günter Darnauer gilt nicht nur unsere herzlichste Gratulation zum 50jährigen Meisterjubiläum, sondern auch ein besonderer Dank für sein riesengroßes Engagement in der Berufsvereinigung.

Herbert Frerichs kommt ursprünglich nicht aus dem Kreis Herford. Geboren wurde er am 12.12.1938 in Holtgast, im Kreis Wittmund. Nach dem Schulbesuch erlernte er von 1955 bis 1958 das Maurerhandwerk, um dann erfolgreich die Gesellenprüfung abzuschließen. Danach verdingte er sich bei verschiedenen Bauunternehmen in Deutschland.
Am 5. September 1968 war es dann so weit:
vor der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld legte er die Meisterprüfung erfolgreich ab. Drei Jahre später am 1.4.1971 machte er sich im Schmiedeweg in Löhne selbstständig. In den Zeiten seiner Selbstständigkeit spezialisierte er sich auf den Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Umbauten und Reparaturarbeiten. Die Gesundheit brachte es aber mit sich, dass er nach vielen erfolgreichen Jahren als Bauunternehmer aus dem Berufsleben mit 60 Jahren ausschied und in den wohlverdienten Ruhestand wechselte.


Wolfgang Brinkmann ist kein Maurer oder Betonbauer.
Natürlich handelt es sich auch um einen Handwerker, aber in diesem Fall um einen, der das Gebäude, das von den Maurern errichtet wurde, mit Farbe versieht. Als Geschäftsführer der Maler- & Lackierer-Innung Herford, der ich auch bin, habe ich nun das Vergnügen, ihnen folgenden Werdegang vorzutragen.
Unser Jubilar wurde am 15.4.1943 geboren. Er besuchte die Volksschule in Holsen II. Damals, wie noch üblich, acht Jahre lang, von 1949-1957. Dann ging er auf die einjährige private Handelsschule Dr. Kohlhase in Herford.
Es folgte die Ausbildung. Ausbildungsbeginn war damals noch am 1. April, was kein Aprilscherz ist. So begann er 1958 eine dreijährige Malerlehre im elterlichen Betrieb Malermeister Paul Brinkmann in Bünde-Holsen, was zu der Zeit, ebenso wie Ahle, noch eigenständig war. Von 1961-1963 war er nach erfolgreicher Gesellenprüfung als Malergeselle in verschiedenen Malerbetrieben tätig. U.a. bei der Firma Johannigmeier in Spradow und der Arbeitsgemeinschaft Breder und Nagel in Oetinghausen.
Von Januar 1964 bis Juni 1965 rief die damals achtzehnmonatige Wehrpflicht, die er als Reserve-Unteroffizier beendete.
Dann ging er von 1965 bis 1966 zurück in den elterlichen Betrieb. Im Anschluss, bis Februar 1967, besuchte er die Malerfachschule in Bielefeld und belegte am 23. Februar 1967 die Meisterprüfung zum Maler- und Lackierermeister mit Erfolg ab.
Für eine kurze Zeit war er dann noch als Malermeister im Familienbetrieb beschäftigt.
Im Juni 1967 bis zu seiner Rente im Mai 2006 verschlug es ihn dann für 39 Jahre zur Firma Poggenpohl Küchen in Herford.
Dort war er zunächst als Malermeister in der Außenmontage beim Studiobau mit der Dekoration der Musterküchen bei den deutschen und Exporthandelspartnern tätig.
Von 1974-1978 war er dann verantwortlich für die Auftragssachbearbeitung Inland und erhielt Handlungsvollmacht. Dann folgte die Teilnahme an einem Fernstudium der Akademie Bad Harzburg zum Thema "Menschenführung und Betriebsorganisation".
Von 1979-2006 war er dann Gebietsverkaufsleiter im Außendienst; zugleich mit der Sonderaufgaben als Key-Account der Geschäftsleitung versehen.
 

Text: Thomas Brinkmann

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